1. Jede Maschine, jede Werkstück-Bearbeitung hat ihr eigenes "Geräuschprofil",
    es erfordert deshalb spezifische Anpassungen.
  2. Auswahl des (voraussichtlich) am besten geeigneten Sensors für die Aufgabe.
     Flachschleifen  Centerless
  3. Prüfung der Montagemöglichkeit des AE-Sensors. Sie sollte möglichst nahe
    am Objekt, z.B. des Schleifkörpers, sein.
    Schleifspindel Innenschleifen
  4. Besonderes Augenmerk ist auf die Kontaktverbindung zwischen Sensor und
    Maschinenkörper zu richten.
    Es muss stets eine weitest gehende homogene und flächenmäßig
    größtmögliche Verbindung vom Sensor zur Montagefläche geschaffen
    werden.
    Gewindeprofile sind als direkte Kontaktfläche zu vermeiden.
    Auch kleinste Luftspalte unterbrechen den Signalfluss erheblich.
    Ebenfalls ist darauf zu achten, dass sich keine nichtmetallischen Werkstoffe
    zwischen den Kontaktflächen befinden, die den Signalfluss hindern.
    AE Aussenschleifen Fluidsensor
  5. In Sonderfällen ist ein Kontaktmedium, z.B. (BAYER Baysilone Paste mittelviskos)
    hilfreich.
  6. Der Abstand zwischen Rotor und Stator sollte ca. 1mm betragen.
    Größere Abstände verringern den Signalfluss.

    Kleinere Abstände bergen Kollisionsgefahr.
    Es ist demzufolge wichtig, dass die Montage stabil und unverrückbar ist.
    Maschinenerschütterungen dürfen absolut keinen Einfluss auf den Abstand
    haben.
  7. Diese Hinweise gelten für fest montierte und für rotierende Sensortypen.
    Für Fluidsensoren gilt ein unterbrechungsfreier (keine Blasenbildung!),
    gleichmäßiger Flüssigkeitsstrom zum (homogenen) Werkstück.
  8. Alle elektrischen Verbindungen sind auf Korrektheit, Unversehrtheit und
    Fehlerfreiheit zu prüfen. Eindringen von Nässe muss vermieden werden.
  9. Ist die Richtig- und Vollständigkeit der Anschlussleitungen zum AE-Körperschall
    Auswertegerät geprüft, kann mit der Bedienungsstruktur fortgefahren
    werden.
  10. Vom einfachen Signalverstärker mit Leuchtdioden-Anzeige (KSV) über
    ContactScope mit grafischer Signalverlaufsanzeige bis hin zu komfortablen
    maschinenintegrierten Varianten (AB/KM) sind für jeden Anspruch die
    geeigneten Lösungen verfügbar.

    Damit werden Nachrüstungen und Neumaschinen-Ausstattungen
    kostengünstig, wirksam und mit großem Nutzen ermöglicht.

    Schleifmaschinen


    Signifikante Steigerung von Transparenz, Effizienz und Sicherheit der Fertigungsprozesse.

    Sensoren
    Steuerungen

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